Presseberichte 07.01. – 20.01.2019

NÖN:

Hallenmasters in der Sporthalle Krems/Donau

Neuzugänge beim USV Langenlois

Ligaportal:

„Langenlois will mit breiterem Kader ins Frühjahr gehen – Klassenerhalt als Ziel“

 

 

 

 

 

NÖN (Woche 2/2019):

Hallenmasters in der Sporthalle Krems/Donau

Beim Hallenmasters matchten sich Vereine aus der 1. und 2. Landesliga, sowie aus der Gebietsliga, um den begehrten Wanderpokal, der in den vergangenen fünf Jahren stets in der Wachau geblieben war. Ein halbes Jahrzehnt lang war der Kremser Sportclub in der heimischen Halle ungeschlagen – und er sollte es auch weiterhin bleiben.

Los ging das Turnier aber mit dem Paukenschlag eines Langenloisers. Neuzugang Fezulla Sali erzielte ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein Weißenkirchen das erste Tor des Wettbewerbs – und was für eines. Sein Treffer von der Mittelauflage genau ins Kreuzeck war eines der schönsten des ganzen Turnieres. Jürgen Markel, der beim Hallenmasters den ersten Auftritt im Gehäuse der Wachauer seit seinem Comeback hatte, war chancenlos. Sali stellte nicht nur mit dieser Aktion unter Beweis, dass er mit seiner brillanten Technik ein absolutes Ass in der Halle ist. Für Gustostückerl nach Ronaldinho-Art sorgten aber auch Stefan Nestler für Haitzendorf und Krems-Angreifer Simom Temper, der einmal Langenlois-Gastgoalie Michael Steinschaden mit einem Lupfer düpierte und gegen Weißenkirchen nach einem unglaublichen Sololauf eiskalt vollstreckte und so seinem Team den Weg ins Finalspiel ebnete.

Spiel-Ergebnisse: >KMErgebnisHallenmastersKrems05012019<

 

Neuzugänge USV Langenlois

Fezulla Sali kommt von Weißenkirchen nach Langenlois zurück. Fezulla soll eine Führungsposition einnehmen und für Durchschlagskraft und Torgefahr in der Offensive beim USVL sorgen. Dass er das draufhat, bewies er noch vor etwas mehr als einem halben Jahr im Trikot des SC Weißenkirchen. Damals sicherte er den Wachauern mit seinem Last-Minute-Treffer in Melk gerade noch den Klassenerhalt. Kürzlich trennten sich jedoch die Wege und nun scheint die Rückkehr zum Ex-Verein in trockenen Tüchern zu sein. Immerhin lief der Spielmacher beim Hallenmasters bereits für die Langenloiser auf.

Alexander Grünwald vom Kremser Sportclub wird im Frühjahr für den USV Langenlois spielen. Für den Tabellenletzten der 2. Landesliga West ist der Ex-Rehberger eine willkommene Verstärkung für die löchrige Defensive. Schwergefallen ist Grünwald die Entscheidung ins Kamptal zu gehen nicht: „Ich kenne da einige Spieler und weiß, dass es eine tolle Truppe ist. Außerdem kann ich wegen der Trainingszeiten immer anwesend sein. Das wäre mir in Krems nicht möglich gewesen“.

Offiziell hält sich der Sportliche Leiter Werner Nürnberger aber nach wie vor bedeckt: „Zu Vorbereitungsbeginn am 22. Jänner werden wir ein Gesamtpaket präsentieren. Vorher wollen wir der Mannschaft noch die Beweggründe für unsere Entscheidungen mitteilen. Das haben sich die Spieler verdient“.

 

Ligaportal (15.01.2019): www.ligaportal.at

Mit einem deutlichen Vorsprung gelang USV Langenlois im Vorjahr der Titel in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel und der damit verbundene Aufstieg in die 2. Landesliga West. Auch durch Verletzungspech tat sich das Team allerdings zunächst sehr schwer und kam von hinten nicht weg, im Finish gelangen noch zwei Siege, dennoch überwintert man mit neun Punkten an der letzten Stelle. „Die Bilanz fällt naturgemäß nicht so gut aus und die Zufriedenheit hält sich in Grenzen, wir wollten an der Meistermannschaft so wenig wie möglich ändern, durch höher Gewalt ging das Projekt nicht auf. Der Verletzungsteufel machte uns einen Strich durch die Rechnung, Martin Zocek verletzte sich vor Saisonbeginn schwer, Tormann Gerhard Deim fiel auch nach wenigen Runden aus und dann verletzte sich auch Max Blauensteiner“, lautet eine erste Analyse von Trainer Gerhard Wildpert.

Abwehr soll gefestigt werden

„Wir bekamen durch die Verletzungen Probleme in der Defensive, es ist nicht so gelaufen wie erwartet, wir waren zu naiv, zu jung. Im Laufe der Saison ist es aber besser geworden, ein positiver Höhepunkt war sicher, dass wir gegen Weißenkirchen und damit im Duell gegen einen direkten Gegner punkten konnten, auch gegen Ybbs gelang ein wichtiger Sieg. Der Abstand zu den davorliegenden Mannschaften ist jetzt nicht all zu groß“, ergänzt der Coach von Langenlois.

Nächsten Montag startet der Verein in die Vorbereitung, Trainingseinheiten auf verschiedenen Ebenen sind geplant und mit acht relativ viele Tests geplant. Die Verletztenliste hat sich inzwischen wieder gelichtet, Max Blauensteiner und auch Rene Schadinger sollen wieder zurückkommen, Tormann Gerhard Deim steht auch wieder zur Verfügung, Langenlois hatte im Herbst mit Markus Poll aber guten Ersatz zwischen den Pfosten. Martin Zocek wird nach seinem erlittenen Kreuzbandriss auch im Frühjahr nicht auflaufen können.

Langenlois befindet sich derzeit in der heißen Zeit bei den Transferaktivitäten und führt mehrere Gespräche, als einziger Abgang wechselt Julian Steininger, der in der U23 spielte, zu Lengenfeld. „Wir wollen den Kader qualitativ stärken, aber auch quantitativ verbreitern, Ziel in der Vorbereitung ist es, die Abwehr wieder zu festigen und mit einem breiteren Kader ins Frühjahr zu gehen. Wir hoffen, dass wir die Verletzungsserie hinter uns gelassen haben, das Ziel für die Rückrunde ist der Klassenerhalt“, erklärt Gerhard Wildpert abschließend.