Presseberichte 04.03. – 10.03.2019

NÖN: Langenlois plagt der „Gesundheitsteufel“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NÖN (Woche 10/2019):

2. Landesliga West: Schlusslicht Langenlois kämpft mit Verletzungen und Erkrankungen, vor allem auf der Position des Torhüters.

Bereits zum zweitan Mal in der laufenden Vorbereitung musste Lagenlois den Gegner um einen Freundschaftsdienst bitten. Nachdem in der Vorwoche in der Partie gegen Korneuburg alle drei Tormänner verhindert gewesen waren, „borgten“ sich die Kamptaler den Ersatztormann des Gegners aus. Ein ähnliches Szenario ereugnete sich nun am vergangenen Samstag.

Im Spiel gegen Langenlebarn musste Tormann Gerhard Deim verletzungsbedingt vom Feld. Für ihn sprang bis zur Halbzeitpause Feldspieler Mathias Neubauer ein, im zweiten Durchgang „borgte“ man sich erneut den Ersatzkeeper des Gegners aus. Doch Sorgen hat Langenlois nicht nur auf der Torhüterposition. Thomas Köfinger, Alexander Grünwald und Nikolas Kiener laborieren an muskulären Problemen. Fezulla Sali leidet an einem grippalen Infekt, war gegen Langenlebarn noch nicht ganz fit. „Leider hat uns der Verletzungsteufel oder besser gesagt der Gesundheitsteufel erwischt. Alles mühsame Geschichten, aber zum Glück nichts Langfristiges“, fasst Trainer Gerhard Wildpert zusammen.

Ziel für die Rückrunde: Platz unter den Top 10

Die Vorbereitung geht auch in Langenlois langsam, aber doch in den Endspurt. Eine englische Woche mit Spielen gegen Sierndorf (Mittwoch) uns Hofstetten (Samstag) steht bevor. „Langsam. aber sicher arbeiten wir am Feinschliff. sofern alle Spieler wieder dabei sind“, so Wildpert. Trotz der Erkrankungen und Verletzungen konnte der Coach der Langenloiser auch im taktischen Bereich einiges probieren. Verschiedene Pressingvarianten wurden in den vier Testpartien erprobt. „Wir wollen eine gewisse Flexibilität an den Tag legen können und unser Spiel nicht vom Gegner abhängig machen lassen“.

Der aktuelle Kader erlaubt den Langenloisern Optimismus für das anstehende Frühjahr. „Das Ziel ist nach wie vor ein Platz unter den ersten zehn. Da bin ich optimistisch und zuversichtlich, sofern alles funktioniert“, gibt Gerhard Wildpert die Marschroute vor. Der zehnte Rang ist derzeit vier Punkte entfernt. „Wir haben jetzt auch den Kader, die nötigen Punkte einzufahren“.