KM/Reserve 30.03.2019: USV Langenlois – SC Amaliendorf 1:1

Erstes Heimspiel in der Frühjahrssaison 2019

Langenlois und der Tabellenzweite Amaliendorf trennen sich in einem kampfbetonten Spiel mit einem 1:1 Unentschieden.

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KM: USV Raiffeisen Langenlois gegen SC Amaliendorf  1:1

Spielberichte:

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Trotz Kartenfestival: Langenlois mit Punktegewinn

Drei Ausschlüsse, insgesamt neun Karten. Langenlois gegen Amaliendorf war ein hitziges Spiel, das am Ende keinen Sieger hervorbrachte.

Es war von Beginn an ein kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften versuchten über die Zweikämpfe ins Spiel zu kommen, für die 220 Zuschauer war es kein Leckerbissen. Tormöglichkeiten blieben in Durchgang eins eher Mangelware. Auf Seiten der Gäste gab es bis auf einige Halbchancen keine nennenswerte Aktion. Langenlois kam nach einem Eckball durch Martin Kuncl dem Führungstreffer sehr nahe, sein Kopfball aus fünf Meter ging allerdings über das Tor. Auch Andreas Gubitzer scheiterte aus kurzer Distanz, als er Tormann Grawatsch in die Hände schoss. Die hitzige Phase in Hälfte eins begann nach einer guten halben Stunde. Amaliendorfs Verteidigung konnte den Ball nicht klären, Michael Wildpert erkannte die Situation und ging dazwischen. Der Stürmer wäre durchgewesen, wurde von Bernhard Ziegler zu Boden gerissen. Dieser sah seine zweite Gelbe Karte und wurde vom Platz gestellt. Langenlois hatte in der Folge mehr vom Spiel und versuchte Druck aufzubauen.

Strittiger Platzverweis

Diese Phase währte jedoch nicht lange, kurz vor der Pause zückte Schiedsrichter Johann Usrael zum zweiten Mal Rot. Alexander Grünwald grätschte, spielte auch den Ball. Doch sah für diese Aktion seine zweite Gelbe Karte und musste damit ebenfalls vom Platz. „Der Platzverweis war eine Farce. Alex hat klar den Ball gespielt“, kochte bei Trainer Gerhard Wildpert die Emotionen über. Amaliendorf-Trainer Christian Hersch sah die Situation anders: „Die Grätsche war mit ausgestrecktem Bein, dafür war gar keine Notwendigkeit“. Ob der Ball gespielt wurde, konnte Hersch jedoch nicht beurteilen. Der Pausenpfiff kam wenig später zur rechten Zeit, so konnten sich die Gemüter am Langenloiser Sportplatz erstmals beruhigen.

Vermeintliche Tätlichkeit nicht geahndet

Kurz nach Wiederbeginn gelang dem Gastgeber der Führungstreffer. Rene Schadinger bediente mittels Diagonalpass Istvan Varga. Der Winter-Neuzugang der Langenloiser schloss trocken zum 1:0 ab. Danach hatte Langenlois das Spiel auch im Griff. Doch es folgte die wohl strittigste Szene an diesem Nachmittag. Während einer Spielunterbrechung kam es zu einem Getümmel. Fezulla Sali ging nach einem vermeintlichen Kopfstoß zu Boden. Der Mittelfeldspieler erlitt ein Cut, musste verarztet werden. Schiedsrichter Usrael verwies Amaliendorf-Akteur Ondrej Svoboda aber nicht vom Platz. Dennoch dürfte er die Situation gesehen haben und zeigte, zum Ensetzten von Trainer Wildpert, nur Gelb.

Großchance auf die Vor-Entscheidung

Langenlois versuchte dennoch das Spiel unter Kontrolle zu bringen und hatte die große Gelegenheit, das Spiel vorzuentscheiden. Nach einer starken Kombination über die linke Seite wurde Fezulla Sali in Szene gesetzt, dieser scheiterte jedoch an der Querlatte. Somit blieb die Partie weiter offen. Amaliendorf nutzte dies, um zehn Minuten vor dem Ende auszugleichen. Ausgerechnet Ondrej Svoboda, der trotz eines vermeintlichen Kopfstoßes am Feld blieb, nützte einen Stellungsfehler der Langenloiser Abwehrreihe, um zum späteren 1:1-Endstand auszugleichen. Hitzig wurde die Partie nochmals in der Nachspielzeit. Thomas Köfinger wurde bei einer Flanke am Schienbein getroffen und stieß seinen Gegenspieler weg. Schiedsrichter Usrael zückte zum dritten Mal an diesem Nachmittag die Rote Karte. „Bei einem Kopfstoß nur Gelb und da Rot zeigen. Der Schiedsrichter hat das Spiel durch seine Entscheidungen stark beeinflusst“, zeigte sich Trainer Gerhard Wildpert alles andere als zufrieden mit der Leistung des Unparteiischen.

 

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Umkämpfte Partie – Amaliendorf glich spät gegen Langenlois aus

Je einmal gelb/rot

Vor 220 Fans entwickelt sich ein von Beginn weg ein kampfbetontes Match, die Hausherren versuchen dem Favoriten die Schneid abzukaufen und sind nah am Mann. Amaliendorf pfeift derzeit personell aus dem letzten Loch und findet nicht wirklich ins Spiel. Die Gäste erarbeiten sich in Durchgang 1 eine gute Tormöglichkeit, auf der anderen Seite versucht Langenlois ebenfalls nach vorne Akzente zu setzen

Die Heimelf hält gut dagegen, es entwickelt sich ein hartes Match und Amaliendorf ist Mitte der Halbzeit nur mehr zu zehnt. Der Schiedsrichter zeigt in der 33. Minute die gelb-rot: Bernhard Ziegler muss bereits vorzeitig den Platz verlassen. Der numerische Vorteil dauert für Langenlois aber nur kurz an, bereits in der 39. Minute sieht auch Alexander Grünwald die Ampelkarte. 

Blitzstart von Langenlois – Ausgleich in der Schlussphase

Nach der Pause wird das Match besser, die Gastgeber schaffen rasch den ersten Treffer. Nach einem weiten Pass fühlt sich niemand für Istvan Varga zuständig, er zieht aufs Tor und in Minute 52 erfolgreich zum 1:0 ab. Die Gäste werden nach dem Gegentor besser und versuchen es im Laufe des Durchganges mit der Brechstange.

Amaliendorf macht auch in der Schlussphase Druck, Langenlois verlegt sein Spiel auf guter, kann daraus aber kein Kapital schlagen. Den Gästen gelingt schließlich der Ausgleich, nach Flanke aus dem Halbfeld köpfelt Ondrej Svoboda in Minute 80 zum 1:1 ein. Kurz vor dem Ende ist Langenlois nach roter Karte gegen den eingewechselten Thomas Köfinger nur mehr zu neunt, es bleibt aber beim 1:1.

 

Fotogalerie vom Meisterschaftsspiel Langenlois – Amaliendorf:

Reserve: USV Raiffeisen Langenlois gegen SC Amaliendorf  2:1

Langenlois gewinnt verdient gegen Amaliendorf

 

 

PRESSE-BERICHTE:

NÖN (Woche 14/2019):

Spielbericht:  Langenlois – Amaliendorf 1:1

Langenlois hadert mit Schiri-Entscheidungen

Die 220 Zuschauer in Langenlois sahen ein äußerst kampfbetontes Spiel. In der ersten Spielhälfte waren Tormöglichkeiten eindeutig Mangelware. Vielmehr stand Schiedsrichter Johann Usrael im Mittelpunkt. Nach einer halben Stunde zeigte er einem Amalien-Akteur die Gelb-Rote Karte, nachdem dieser Michael Wildpert zu Boden gerissen hatte. Wenig später musste Alexander Grünwald wegen zwei Fouls ebenfalls mit Gelb-Rot vom Feld. „Beim zweiten Foul hat Alex klar den Ball gespielt“, ärgerte sich Trainer Gerhard Wildpert.

In Hälfte zwei gelang Langenlois schnell die Führung. Nach tollem Diagonalball von Rene Schadinger auf Istvan Varga blieb dieser vor dem Tor cool. Langenlois hatte das Spiel unter Kontrolle. Doch es folgte die strittigste Situation im Spiel. Während einer Spielunterbrechung wurde Fezula Sali durch einen Kopfstoß verletzt, erlitt sogar eine Platzwunde. Schiedsrichter Usrael wertete die Aktion aber nicht als Tätlichkeit und zeigte nur Gelb. Ausgerechnet der Übeltäter traf in der Schlussphase zum 1:1 Ausgleich. In der Nachspielzeit zückte Usrael zum dritten Mal Rot an diesem Nachmittag. Thomas Köfinger wurde gefoult, stieß seinen Gegenspieler weg. „Das als Tätlichkeit zu werten und einen Kopfstoß nicht ist eine Faece“, wütete Wildpert.

 

Patronanz

Die Patronanz über das Heimspiel des USV Langenlois gegen Amaliendorf übernahm die Sparkasse Langenlois

Ballspende: USV Langenlois Eislauf, Hans-Jürgen Büchse

Weinspende: Weingut Erich Kroneder, 3550 Langenlois

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rot-Flut: Langenlois mit drei Gesperrten

Die Kamptaler mussten in den ersten zwei Spielen drei Platzverweise verkraften. Der Ärger darüber ist groß.

„Wir fahren schon öfter zum Strafverfahren als zum Sportplatz“, ärgert sich Langenlois-Trainer Gerhard Wildpert. Nach der Gelb-Roten Karte samt Anzeige gegen Bohumir Doubravsky – er hatte im Spiel gegen Seitenstetten nach seinem Ausschluss den Schiedsrichter beleidigt – tagte am darauffolgenden Donnerstag der Strafausschuss des Verbandes. Dem Verband passierte allerdings ein Fauxpas, im System schien bereits vor der Verhandlung die angedachte Fünf-Spiele-Sperre auf. Durch geschicktes Verhandeln von Trainer Gerhard Wildpert wurde die Strafe allerdings auf drei Spiele harabgesetzt.

Im Spiel gegen Amaliendorf zeigte der Unparteiische den Langenloisern erneut zwei Mal die Rote Karte. Diesmal erwischte es Alexander Grünwald und Thomas Köfinger. Ersterer muss nach Gelb-Rot nur das kommende Spiel aussetzen, Köfinger kassierte für einen Schubser in der Nachspielzeit rein Rot für eine Tätlichkeit. Deshalb wird am Donnerstag erneut der Strafausschuss tagen, um die Höhe der Sperre zu diskutieren. Die Chancen stehen allerdings gut, dass es bei einem Spiel Sperre bleibt.

Zumindest in der kommenden Auswärtspartie in Würmla fehlen aber alle drei: Doubravsky, Grünwald und Kofinger. Coach Gerhard Wildpert wird deshalb seine Elf weiter umbauen müssen.

 

Liste der Abwesenden wird länger und länger

Die Sorgen um die gesperrten Spieler sind jedoch nicht die einzigen, die dem Trainer Kopfzerbrechen bereiten. Drei Spieler stehen Wildpert für längere Zeit nicht zur Verfügung. Gerhard Deim zog sich in der Vorbereitung eine Schulterverletzung zu, jetzt stellte sie sich als Einriss der Supraspinatussehne heraus.

Mittelfeldmann Max Blauensteiner holte sich gegen Seitenstetten einen Mittelfußknochenbruch und trägt derzeit einen Gips. Er wird noch einige Wochen pausieren.

Zwei weitere Verletzungen passierten im Spiel gegen Amaliendorf. Fezula Sali erlitt nach einem Kopfstoß, der nur mit Gelb geahndet wurde, eine Platzwunde. Er wird aber voraussichtlich nicht pausieren müssen.

Die restliche Rückrunde wird Christoph Hufnagl ausfallen. nach einem Zusammenprall mit dem Gästetormann im U23-Spiel musste der Kaderspieler ins Krankenhaus gebracht werden. Die Diagnose: geplatzte Lungenbläschen und Luft im Brustkorb.