KM/Reserve: 07.04.2019 SV Würmla – USV Langenlois 2:2

Der USV Langenlois bleibt auch in der dritten Frühjahrsrunde ungeschlagen und erkämpft in Würmla ein 2:2 Unentschieden

Spielberichte

Presse-Berichte

 

 

 

 

 

07.04.2019:

KM: SV Würmla gegen USV Raiffeisen Langenlois 2:2

SPIELBERICHTE:

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Remis gegen Nachzügler

Würmla wankte auch gegen Langenlois

Würmla muss weiterhin auf den ersten vollen Erfolg im Frühjahr warten. Auch gegen den Nachzügler aus Langenlois gab es keine drei Punkte. Schon nach sechs Minuten sah sich die Heimmannschaft mit 0:1 im Rückstand. Die Verteidigung klärte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Filip Chlup nahm das Geschenk dankend an.

Das Spiel der Heimischen wurde nun noch konfuser. Die Gäste „liefen die Hausherren immer wieder an“. Keeper Heigl konnte sich auszeichnen (17.), hatte aber kurz später Riesenglück nicht einen Elfer zu verschulden (21.), da zeigte sich der Referee gnädig bei einer unglücklichen Attacke.

Aus dem Nichts dann das 1:1.

An Effektivität indes mangelte es den Heimischen in Folge nicht: Der erste echte gute Angriff über die rechte Angriffseite schloss Youngster Edelmaier perfekt zum 1:1 ab. Ein schmeichelhafter Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt. Kurz darauf wieder eine sehr brenzlige Szene im Strafraum der Hausherren. Nachdem Torhüter Heigl schon überspielt wurde klärte eine Würmla-Verteidiger vor der Linie – bei strenger Regelauslegung ein klares Handspiel, doch wieder blieb die Pfeife stumm.

Langenlois blieb den Rest der ersten Hälfte die dominierende Elf, Würmla fand kaum bis gar nicht statt.

Nach dem Wechsel eine umstrittene Szene im Gästestrafraum.

Zwölf Minuten nach dem Wechsel eine umstrittene Szene im Gästestrafraum – da reklamierten die Heimischen auf Foulspiel – ausgleichende Ungerechtigkeit: Schiri Cindi pfiff nicht. Doch jetzt hatte Würmla die beste Phase. Dilberovic verstolperte noch eine tolle Chance, ehe Lukas Klingenbrunner per Drehung die Gastgeber in Front schoss (64.). Jetzt wackelten die Gäste. Dilberovic setzte wieder einen Ball über das Gehäuse. Dies rächte sich in der Folge: Freistoß für die Gäste und Istvan Varga erzielt per Kopf das 2:2. Keine Minute später dann die Gelb-Rote für Michi Böck – er war erst in der 52. Minute eingewechselt worden. Nun drohte das Spiel abermals zu kippen – doch ein Abseitstor war die einzige Ausbeute der Gäste. In Summe ein glücklicher Punkt für die Hausherren.

 

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Würmla dreht Match nach der Pause – Langenlois gleicht noch spät aus

Langenlois geht früh in Front

Langenlois kommt gut aus den Startlöchern, die Gäste sind schnell im Match und schaffen einen raschen Führungstreffer. Istvan Varga setzt sich auf der Seite durch und spielt einen perfekten Querpass, in der 6. Minute ist Filip Chlup zur Stelle und netzt zum 0:1 ein. Langenlois hat das Match danach unter Kontrolle, die Gäste reklamieren einmal nach einem Foulspiel im Strafraum vergeblich einen Strafstoß und kommen zu Chancen, Michael Wildpert bringt dabei den Ball nicht am Tormann vorbei.

Würmla findet vor 150 Zuschauern nur langsam ins Match, nützt aber Mitte des Abschnittes einen Stellungsfehler des Gegners zum Ausgleich. In der 28. Minute zeigt Christian Edelmaier nach einem schönen Spielzug keine Nerven und trifft zum 1:1 in die Maschen. Die Gäste müssen danach zum ersten Mal verletzungsbedingt tauschen und auch in der Pause kann mit Rene Schadinger ein weiterer Spieler verletzt nicht weitermachen.

Würmla drängt – Langenlois trifft kurz vor dem Ende

Nach dem Seitenwechsel ändert sich der Charakter des Matches, Würmla ist nun dominant und dreht die Partie in der Drangphase komplett. Lukas Klingenbrunner zeigt in der 64. Minute seine Qualitäten in der Offensive und stellt auf 2:1. Die Hausherren finden danach zwei, drei sehr gute Möglichkeiten vor, sorgen aber nicht für die Entscheidung.

Langenlois muss auf den Rückstand reagieren und wir nun wieder offensiver, in den letzten zehn Minute haben die Gäste wieder mehr vom Spiel. In der Schlussphase ist das Heimteam nach gelb/rot gegen Michael Böck nur mehr zu zehnt. Das Auswärtsteam gleicht spät aus, ein Freistoß wird von Filip Chlup in den Strafraum gespielt, dieses Mal ist Istvan Varga der Abnehmer und versenkt das Leder in der 85. Minute zum 2:2 Endstand im Gehäuse. 

Stimmen zum Spiel:

Jürgen Novara (Trainer Würmla): „Wir sind früh nach einem Fehler in Rückstand geraten, glichen durch einen schönen Spielzug aus und gingen in der zweiten Hälfte in Führung. Danach hatten wir zwei, drei Chancen auf das dritte Tor, kassierten stattdessen aber kurz vor Schluss das 2:2. Am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.“

Gerhard Wildpert (Trainer Langenlois): „Die Mannschaft mit dem Wind im Rücken hat jeweils dominiert, wir waren in Hälfte 1 gut im Spiel und führten rasch, kassierten aber nach einem Stellungsfehler den Ausgleich. Nach der Pause war Würmla dominant und ging in Führung, wir wurden in den letzten zehn Minuten wieder besser und gleichen zum 2:2 aus.“

Der Beste bei Langenlois: Martin Kuncl (IV).

 

Reserve: SV Würmla gegen USV Raiffeisen Langenlois 2:1

Knappe Niederlage für den USV Langenlois in Würmla

 

PRESSE-BERICHTE:

NÖN (Woche 15/2019):

Spielbericht:  Würmla – Langenlois 2:2

Nach turbulenten Auftaktwochen musste Langenlois einige Spieler ersetzen. Neben den Verletzten Gerhard Deim und Max Blauensteiner standen auch die Rot-Gesperrten Bohumir Doubravsky, Alexander Grünwald und Thomas Köfinger nicht zur Verfügung. Trotz der nötigen Umstellungen kam Langenlois gut ins Spiel, stellte Würmla vor Probleme. Nach wenigen Minuten netzte Filip Chlup nach Vorarbeit von Istvan Varga zur Führung. Würmla fand kaum ins Spiel, traf aber dennoch quasi aus dem Nichts zum 1:1 Ausgleich. Langenlois haderte einmal mehr mit fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen. Zwei strittige Elfmetersituationen, einmal wegen Handspiel, einmal wegen Foulspiel, wurden nicht geahndet.

Nach der Pause wurde Würmla stärker und ging durch einen Drehschuss von Lukas Klingenbrunner in Führung. Langenlois versuchte in der Schlussphase nochmals alles und belohnte sich spät, aber doch mit dem verdienten Ausgleichstreffer. Istvan Varga köpfelte nach einem Chlup-Freistoß zum 2:2 Ausgleich. Langenlois holte damit einen weiteren wichtigen Zähler im Abstiegskampf. „Momentan segeln wir gegen den Wind“, umschrieb Trainer Gerhard Wildpert die fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen.

„Es war eine eine kämpferische Leistung, wir müssen trotz allem mit dem Punkt auswärts zufrieden sein“, resümierte Wildpert.

 

Bußgeld

Langenlois´ Michael Pernerstorfer bekam vom Verband nach dem Heimremis gegen Amaliendorf ein Bußgeld von 140 Euro aufgebrummt.

Der U23-Betreuer, der im Spiel der Kampfmannschaft als „Chefmediziner“ auf der Bank saß, forderte das Schiedsrichtergespann mehrmals lautstark auf, das Spielfeld betreten zu dürfen, nachdem sich Rene Schadinger und Fezulla Sali bei Zweikämpfen verletzt hatten. Hauptschiri Usrael gefiel Pernerstorfers Umgangston nicht, er verbannte ihn auf die Tribüne.

 

Weitere Verletzte

Langenlois musste im Spiel gegen Würmla weitere Ausfälle verkraften. Nikolas Kiener musste wegen einer Knieverletzung bereits nach 20 Minuten vom Feld. Rene Schadinger erlitt nach einem nicht geahndeten Elfmeterfoul vom gegnerischen Tormann einen Bluterguss. Er musste nach der Halbzeit in der Kabine bleiben.

 

Kurz-Comeback

Manuel Hofer kam in Würmla zu einem unerwarteten Comeback- Lois-Coach Gerhard Wildpert bat den routinierten Defensivspezialisten, der wegen eines Studiums in Salzburg seit November nicht mehr aktiv war, sich wegen der prekären Personalsituation als Ersatzspieler auf die Bank zu setzen. Weil sich Niki Kiener aber früh verletzte, kam Hofer dannsogar 70 Minuten zum Einsatz. Resümee: „Ich hätte mich konditionell nocj schlechter eingeschätzt….“.