KM/Reserve: 12.04.2019 SK Eggenburg – USV Langenlois 3:2

Langenlois muss sich in Eggenburg knapp geschlagen geben

Spielberichte

Pesse-Berichte

 

 

 

 

 

 

KM: SK Eggenburg gegen USV Raiffeisen Langenlois   3:2

SPIELBERICHTE:

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Wie von der Tarantel gestochen starteten die Heimischen in die Partie. Allen voran Stürmer Dominik Rolinec. „Roli“ machte schon nach zwei Minuten das 1:0, nachdem Andreas Ringswirth den Ball per Kopf ideal verlängerte. Nach nur zwölf Minuten stand’s 2:0, der Legionär packte seine Gegenspieler ein und erzielte vom Sechzehner den zweiten Treffer. Den dritten – und damit den lupenreinen Hattrick – legte er in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach. RIngswirth steckte ideal durch, Rolinec lupfte das Kunstleder gekonnt in den Kasten. „Wir haben verdient geführt, auch in der Höhe“, meinte SKE-Coach Jenisch zur Halbzeit.

Höfler-Verletzung und Langenlois-Elfer

Die Gäste kamen nach dem Wechsel etwas auf und durch einen – laut Jenisch – grenzwertigen Elfer zum 1:2. Wildpert traf nach einer Stunde. Nur zehn Minuten später kam es noch dicker für die Gastgeber, Abwehrchef Andreas Höfler musste verletzt runter, Jenisch berichtete: „Die Kniescheibe ist rausgesprungen, soweit ich weiß. Aber ich kann noch nichts Genaues sagen. Auf diesem Weg dem Höfi alles Gute.“

Langenlois traf in der Nachspielzeit ein zweites Mal, SKE-Trainer Jenisch war froh, als er den Schlusspfiff hörte. „Dann steckt’s bei uns im Kopf drin. Weil wir die vorige Partie in der Nachspielzeit verloren haben.“ Nachsatz: „Ich war deswegen zufrieden, weil wir mit Herz gespielt haben.“

 

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Eggenburg dominiert erste Halbzeit

Gleich in den ersten Minuten findet Eggenburg gut ins Match, die Heimelf ist vor 100 Fans stärker und trifft früh zur Führung. Nach schnellem Gegenangriff netzt Dominik Rolinec n der 2. Minute zum 1:0 ein.

Nach dem raschen Tor kontrolliert die Heimmannschaft das Geschehen und legt früh nach, in Minute 12, nach einem Angriff über die Seite und guter Flanke, setzt sich Dominik Rolinec im direkten Duell durch und stellt per Kopf auf 2:0. Langenlos findet im ersten Durchgang noch nicht wirklich ins Match und muss noch vor der Pause den dritten Gegentreffer hinnehmen, Dominik Rolinec erzielt mit einem schönen Treffer einen lupenreinen Hattrick. Nach präzisem Pass läuft der Stürmer in Minute 45 auf den Tormann zu, überlupft ihn und sorgt mit dem 3:0 für den Pausenstand.

Langenlois mit Anschlusstreffer in der Nachspielzeit

Im zweiten Durchgang kontrollieren die Hausherren zunächst die Begegnung, Langenlois gibt aber nicht auf und verkürzt nach einer Stunde den Rückstand. Den Gästen wird ein Elfmeter zugesprochen, den Michael Wildpert sicher zum 3:1 verwertet.

Die Heimelf wird nun nervös und verliert die Kontrolle, die Gäste bekommen die zweite Luft und drängen auf den Anschlusstreffer. Es dauert aber bis zur Nachspielzeit, ehe Langenlois das Match noch zusätzlich spannend macht. Istvan Varga lässt dem Torwart im gegnerischen Gehäuse nach einem Gestocher keine Chance und trifft in Minute 93 zum 3:2. Das Auswärtsteam wirft noch einmal alles nach vorne, Eggenburg bringt den knappen Vorsprung aber doch noch über die Zeit.  

Stimme zum Spiel:

Enrico Tretzmüller (Obmann Eggenburg): „Wir sind verdient in Führung gegangen, haben das Match in der ersten Hälfte sehr gut kontrolliert und bauten den Vorsprung aus. Nach dem fragwürdigen Elfmeter sind wir in alte Muster zurückgefallen und nervös geworden, nach dem zweiten Tor hat Langenlois alles versucht. Über 90 Minuten war der Sieg verdient, in der zweiten Hälfte hat der Spielfluss gelitten und man hat gesehen, dass beide Teams ein wenig mit dem Rücken zur Wand standen.“

 

PRESSE-BERICHTE:

NÖN (Woche 16/2019):

Spielbericht:  Langenlois – Eggenburg  3:2

Rolinec-Hattrick sorgt für Kopfzerbrechen

Im schwierigen Auswärtsspiel lag Langenlois bereits nach wenigen Augenblicken zurück. Eggenburgs Dominik Rolinec kam über die linke Seite und traf zum 1:0. Auch in der Folge hatte Langenlois den Stürmer nicht im Griff. Nach zwölf Minuten traf der Eggenburger zum 2:0. Die Kamptaler versuchten zu reagieren, erspielten sich auch einige Möglichkeiten. Eine hundertprozentige wurde kurz vor der Pause liegen gelassen. Andreas Gubitzer traf vor dem Tor die falsche Entscheidung. Langenlois lief im Anschluss in einen Konter. Erneut wurde Rolinec freigespielt und lupfte sehenswert über Markus Poll zum 3:0 aus Sicht des Gastgebers. Für Langenlois eine Halbzeit zum Vergessen. „Einer der schlechtesten Auftritte von uns bislang. Da müssen wir uns anders präsentieren“, zeigte sich Trainer Gerhard Wildpert über die ersten 45 Minuten enttäuscht.

Nach der Pause legte seine Mannschaft ein anderes Auftreten an den Tag, zeigte sich aggresiver und bissiger. „Hätten wir das Engagement aus der zweiten Hälfte schon in Hälfte eins investiert, wäre das nicht notwendig gewesen“,  so Wildpert. Langenlois hatte mehr Spielanteile, allerdings keine großen Chancen. Nach einer Stunde pfiff Schiedsrichter Enachi Elfmeter nach Foul an Rene Schadinger. Michael Wildpert verwertete und jubelte über seinen 100. Treffer im Langenlois-Trikot. In der Schlussphase versuchten die Gäste nochmal alles, der ersehnte Anschlusstreffer gelang aber erst in der Nachspielzeit durch Istvan Varga, der alleine vor dem Tor einnetzte. Wenig später war dann aber schon Schluss.

 

100 Tore: Wildpert schreibt Geschichte

Langenlois‘ Michael Wildpert feierte gegen Eggenburg ein besonderes Jubiläum. Trotzdem bleibt er bescheiden.

Das bekannte Zitat Julius Cäsars „Ich kam, sah und siegte“ muss für Michael Wildpert etwas umgedichtet werden. Vielmehr angebracht wäre für den Langenloiser Top-Stürmer „Ich kam, sah und traf.“ Das Tor, das dem 23-Jährigen schon jetzt einen Eintrag in die Geschichtsbücher der Kamptaler bringt, war das 1:3 in Eggenburg am vergangenen Wochenende. Es war Wildperts 100. Volltreffer im Dress der Kampfmannschaft.

Dass der verwandelte Elfmeter nicht unbedingt die schönste „Bude“ neben seinen 99 anderen war, stört weniger als die 2:3-Niederlage seiner abstiegsgefährdeten Langenloiser. Glück für die von seinem Vater Gerhard trainierte Elf: Auch die direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt, Weißenkirchen und Seitenstetten, verloren ihre Partien. So darf sich Wildpert zumindest ein bisschen über sein ganz besonderes Jubiläum freuen, das ihn schon jetzt zu einer Vereinslegende macht. Schließlich gibt es nur wenige Goalgetter in der 98-jährigen Historie des USV Langenlois, die ähnliche Werte vorweisen können. Der letzte war Leopold Weingartner in den 80er-Jahren, erinnert sich Norbert Fock, Funktionär und wandelndes Lexikon der Loiser. Zuvor sei es der legendäre Engelbert Korb gewesen, der Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre „sehr viele Tore“ geschossen hat.

Vergleichen möchte sich der stets bescheidene Wildpert aber nicht mit den Vereinsikonen. „Das war eine ganz andere Zeit.“ Auch wenn er sich über die 100 Tore freue, einen speziellen Wert habe die Marke für ihn nicht. „Ich bin ja kein Einzelsportler“, stellt er sich in den Dienst der Mannschaft. An alle seine Treffer kann sich Wildpert nicht mehr erinnern. Der schönste sei ihm 2014 gegen St. Martin gelungen. „Ein Schlenzer aus 30 Metern ins Kreuzeck.“ Ein besonders wichtiges Tor möchte er nicht hervorheben. „Jedes Tor war wichtig.“

Sucht man nach Wildperts erstem Treffer, so muss man schon weit im Archiv zurückblättern. Am 30. Oktober 2011 trug sich der damals 16-jährige Jungspund das erste Mal in die Schützenliste ein, Gegner in der 1. Klasse Nordwest-Mitte war Heldenberg.

Vater Gerhard seit 13 Jahren Wildperts Coach

Es war eines jener wenigen Spiele in seiner bisherigen fußballerischen Laufbahn, die Wildpert nicht unter seinem Vater Gerhard bestritt. Mit Ausnahme seiner ersten Schnupperstunden in der Kampfmannschaft unter dem Slowaken Boris Just begleitet er seinen Sohn seit 2006 als Trainer. Dass er es einmal weit bringen könnte, wusste er von Anfang an: „Er war früh mehr als ein normaler Straßenfußballer. Seine Ruhe am Ball und die feine Klinge, die er führt, waren schnell zu sehen.“ Dass der Profi-Fußball nie ein Thema gewesen ist, stimmt Wildpert nicht traurig. „Ich bin nie der Vater gewesen, der ihn irgendwo hingepeitscht hat. Für Michi waren die Umgebung und die sozialen Kontakte immer sehr wichtig. So, wie er die Entscheidungen getroffen hat, passt das sehr gut.“ Den Sprung in eine höhere Liga traut er seinem Sohn aber zu. „Das Zeug dazu hat er auf jeden Fall.“

Dass er dafür wechseln muss, glaubt Michael Wildpert nicht unbedingt. „Vielleicht steigen wir ja mal in die 1. Landesliga auf.“ Angebote von oben habe er jedenfalls schon gehabt. „Nach dem Aufstieg wollte ich aber nicht weg, und in dieser Situation im Winter wollte ich den Verein natürlich auch nicht verlassen.“ Wildpert und Langenlois – eine Herzensangelegenheit also, die immer währt? Weder Vater noch Sohn trauen sich das vorauszusagen.

An ihrer Beziehung würde es jedenfalls nicht scheitern. „Wir haben Privates und Fußball immer gut getrennt“, sagt das Duo im Einklang.

 

Reserve: SK Eggenburg gegen USV Raiffeisen Langenlois  2:2

Langenlois und Eggenburg trennen sich mit einem 2:2 Unentschieden