Jugendfußball ab 15.03.2021: ÖFB – Leitfaden für Nachwuchstraining

Jugendfußball ab 15.03.2021: ÖFB – Leitfaden für Nachwuchstraining
 

 

 

 

 

 

 

 

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Jugendfußball ab 15.03.2021: ÖFB – Leitfaden für Nachwuchstraining

Ab Montag, 15.03.2021 dürfen die Kids wieder zum Gruppentraining auf den Platz. Überblick, was es dabei zu beachten gilt.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen stehen fest, unter denen die Jungkicker auch in Niederösterreich ein (eingeschränktes) Comeback feiern können. Für die erwachsenen Kicker bleibt’s beim ungeliebten Status Quo. Der ÖFB hat nun am Wochenende die Leitlinien für den Trainingsbetrieb angepasst.

 

Das gilt im Erwachsenenfussball

Der Fußballbund hält fest, dass im Kampfmannschaftsbereich weiterhin nur „Individualtraining“ gestattet ist. Selbst in der „Musterregion Vorarlberg“ gelten die Öffnungsschritte nur für die Kids, nicht für die Unterhauskicker.  Auf folgende Arten kann der Trainingsbetrieb für Spieler, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, auf Sportstätten im Freien stattfinden:

  • Einzeltraining
  • Training eines Trainers mit einer Person – max. 2 Haushalte
  • Training eines Trainers mit mehreren Personen (max. bis zu drei Erwachsenen und sechs Minderjährigen, die allesamt im selben Haushalt leben müssen) – max. 2 Haushalte

Dabei müssen mindestens 20 Quadrametern pro Person zur Verfügung stehen und der Mindestabstand von zwei Metern ist jederzeit einzuhalten. Es darf aber zu keiner Interaktion mit anderen Pärchen/Feldern kommen, da es zu keiner Durchmischung von Personengruppen kommen darf.

 

Was beim Nachwuchs zu beachten ist

Trainingsgruppen mit maximal 10 Kids. Mehr ist im Kinder- und Jugendbereich (Spieler bis zum 18. Lebensjahr) möglich. Hier dürfen Trainingsgruppen zu Größen von max. 10 Kindern und Jugendlichen gebildet werden. Diese Gruppen dürfen von bis zu zwei volljährigen Trainern betreut werden. Bei der Sportausübung ist, wie beim Betreten der Sportstätte, ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Bei der Sportausübung darf dieser Mindestabstand kurzfristig unterschritten werden. Aber die Ausübung von Fußballsport im Wettkampfformat ist unzulässig.

Achtung: Die Möglichkeit des Trainings im Kinder- und Jugendbereich in der beschriebenen Form gilt nur für den Freiluftbereich, nicht jedoch in geschlossenen Räumen. Ein „Hallenkickerl“ ist also nicht erlaubt. An einer Sportstätte dürfen mehrere Gruppeneinheiten gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahl von 10 Spielern und 2 Trainern/Betreuern pro Gruppe nicht überschritten wird und durch organisatorische Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der Personengruppen ausgeschlossen werden kann und das Infektionsrisiko minimiert wird.

Ein Test pro Woche für die Betreuer. Für die Trainer gilt, dass sie sich spätestens einmal alle sieben Tage testen lassen müssen. Dies ist mittels Antigen-Test oder PCR – Test auch an den öffentlich befugten Stellen (Teststraße, Apotheke) möglich. Liegt dieser Nachweis der negativen Testung nicht vor haben TrainerInnen und BetreuerInnen auch während der Trainingseinheit eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen.

Um das Gruppentraining durchführen zu dürfen ist ein Präventionskonzept erforderlich. Der ÖFB hat ein Musterkonzept in Sachen Covid19-Prävention erarbeitet. Es steht unter diesem Link den Klubs zum Download zur Verfügung: https://www.oefb.at/oefb/Praeventionskonzept-fuer-den-NW-Bereich-ab-15-03-2021.pdf

Registrierung vorgeschrieben: Zudem besteht eine Registrierungspflicht für sämtliche Personen, die sich länger als 15 Minuten auf der Sportanlage aufhalten. Von diesen ist der Vor- und Nachname sowie eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse zu erheben. Außerdem sind Datum und Uhrzeit der Trainingseinheit zu erfassen.