Amateurfußball nach dem Lockdown: Was Klubs nach dem 19.05.2021 beachten müssen

Amateurfußball nach dem Lockdown: Was Klubs nach dem 19.05.2021 beachten müssen

 

 

 

 

 

 

 

 

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Amateurfußball nach dem Lockdown: Was Klubs nach dem 19.05.2021 beachten müssen
 

Das Hochfahren des Teamsports hat seine Hürden. Präventionskonzepte, Eintrittstests & Co. hat die Politik als Voraussetzung für’s Comeback festgelegt.

Seit Montag können die Nachwuchskicker wieder trainieren, in knapp zwei Wochen (konkret ab dem 19. Mai) sind auch die „Großen“ endlich wieder an der Reihe. Kontakttraining kann wieder stattfinden, auch Zuschauer bei allfälligen Testmatches dürfen wieder mitfiebern. Freilich wird das Sportcomeback von umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Der NÖ-Fußballverband hat auf seiner Website eine einschlägige Checkliste veröffentlicht.

Vieles ist aus der Herbstsaison bekannt (z.B. die Regelung mit den „zugewiesenen Sitzplätzen“). Einige Hürden sind neu – etwa die FFP2-Maskenpflicht auch bei Freiluftveranstaltungen und die verpflichtende Testerei vorab. Einige Detailfragen werden noch zu klären sein. Etwa die „Befreiung“ von Geimpften in Sachen Eintrittstests, die noch in der Warteschleife hängt.

Das gilt für Outdoor-Sportstätten:

Sport in sportartüblicher Mannschaftsgröße möglich

Bei Kontakt- und Mannschaftssport ist von den Aktiven ein aktueller Test vorzuweisen. Hier hofft der Verband noch auf detaillierte Regelung. Am Mittwoch hat Gesundheitsminister Mückstein grundsätzlich festgestellt, dass bei Kids unter zehn Jahren die Testpflicht entfällt – und dass die Schultests anerkannt werden. Also z.B. für’s Fußballtraining im Verein auch gelten.

Alle Sportstätten

Jede Sportstätte braucht ein Präventionskonzept und einen COVID-19-Beauftragten. Beide Regelungen kennen Fußballfunktionäre noch aus dem Herbst. Ein entsprechendes Muster ist auf der Website des ÖFB erhältlich.

Sperrstunde um 22 Uhr

Sportveranstaltungen ab 19. Mai

FFP2-Maskenpflicht auf der Anlage

Zutrittstests (48 Stunden Gültigkeit bei Schnelltests, 72 Stunden beim PCR-Test)

Registrierungspflicht (z.B. Liste der Besucher).

Grundsätzlich 2 Meter-Abstand, außerhalb eines zugewiesenen Sitzplatzes

mit zugewiesenen Sitzplätzen: outdoor 3.000 und indoor 1.500 Zuschauer möglich.

Veranstaltungsorte mit fixen Sitzplätzen maximal 50 % Auslastung

ohne zugewiesene Sitzplätze: maximal 50 Personen in- und outdoor.

Die Veranstaltung ist ab 11 Personen anzeigepflichtig, ab 51 Personen ist eine Bewilligung der Behörde erforderlich. Aktive und für die Durchführung des Spiels erforderliche Personen (Schiedsrichter, Ordner) dürften – wie schon im Herbst – in diese Zahlen nicht einzurechnen sein.

Die Regeln für Veranstaltungsgastronomie sind analog zur Gastronomie. Das heißt: Keine Gastronomie bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze. Ausschank am Tresen ist nicht erlaubt.

Präventionskonzept und COVID-19-Beauftragter

Die Sperrstunde um 22 Uhr ist einzuhalten. Freundschaftsspiele können also in der Praxis nicht später als um 20 Uhr angepfiffen werden.