Presseberichte

Gebietsliga Nordwest Waldviertel:
Erster Test, Erfahrung lautet die neue Devise, Hofer startet Comeback, Lois braucht eine neue Nummer 1, Langenloiser Duo beendet Karriere

 

 

 

 

 

NÖN (Woche 26):

Nach über neun Monaten bestritt Langenlois gegen die Horn Amateure den ersten Probegalopp. Mit der Leistung beim 2:1-Erfolg war Trainer Gerhard Wildpert zufrieden: „Wir haben gegen einen Gegner gespielt, der durchtrainieren konnte und konditionell voll im Saft steht, das war schon sehr ansprechend“. Der Wildpert-Elf fehlten mit Veljko Jovanovic und Patrick Paschinger beide Torhüter, aus diesem Grund hütete der „Zweier“ der Horner das Gehäuse. Auch ein ungarischer Testspieler war bei Langenlois dabei. Milan Csik ist berufsbedingt im Waldviertel. Ob er sich den Kamptalern anschließen wird, ist aber noch nicht sicher.

 

NÖN (Woche 24):

Mit Veljko Jovanovic wird ein 38-jähriger das Langenloiser Tor hüten

In den letzten Jahren setzte Langenlois auf der Torhüterposition verstärkt auf junge ambitionierte Goalies wie Dominic Gottsmann und danach Tobias Lind-Fallmann.

In dieses Profil passt der neue „Einser“ der Kamptaler, Veljko Jovanovic, mit 38 Jahren sicherlich nicht. „Das ist eben das Problem bei so jungen Torhütern. Sie sind ambitioniert und wollen nach oben. Das ist der Grund, dass sie dann gehen – sie wollen etwas Neues ausprobieren“, so Langenlois-Coach Gerhard Wildpert.

Ein Blick auf die Vita des neuen Stammkeepers lässt erkennen: Jovanovic war auch einmal jung und wollte oft etwas Neues ausprobieren. Denn bei nicht weniger als 20 Vereinen durdte der 38-jährige bereits im Tor stehen. Unter den Stationen des 1,83 Meter großen Keeper finden sich unter anderem die Rapid Amateure, Horn Langenrohr und Schrems. Die lange Liste an Vereinen spricht also für Erfahrung – und genau die benötigt Langenlois im Defensivverbund. „Wir haben besprochen, dass es sicherlich kein Nachteil für uns ist, einen erfahrenen Mann wie Veljko im Tor stehen zu haben“, so Wildpert.

Der Langzeittrainer der Langenloiser durfte den Neo-Keeper bei zwei Trainingseinheiten schon unter die Lupe nehmen. Die ersten Eindrücke sind duchaus positiv. „Er ist ein sehr lautstarker, kommunikativer Tormann. Das sind Attribute, die uns in der neuen Saison sicher helfen werden“, ist der Trainer sicher.

Begeistert zeigt sich Wildpert allerdings von der gesamten Mannschaft, die in den letzten Wochen eine „extrem bemerkenswerte“ Trainingsbeteiligung zeigte, trotz der freiwilligen Basis. „Das Team zieht voll mit, ich kann meine Burschen gar nicht genug loben für die letzten Wochen. Das stimmt mich positiv für die neue Saison“.

 

NÖN (Woche 22):

Nach zweijähriger Pause wird Manuel Hofer in der kommenden Saison wieder für den USV Langenlois auflaufen.

Manuel Hofer ist wieder zurück bei seinem Klub, dem USV Langenlois. Der „Staubsauger“ wird das defensive Mittelfeld der Wildpert-Elf in der kommenden Saison verstärken. Nach zwei Jahren berufsbedingter Pause ist der 29-Jährige Mittelfeldmotor nun wieder einsatzbereit. Eine Nachricht, die wohl nicht nur die Anhänger der Langenloiser freut, sondern auch Trainer Gerhard Wildpert. „Er ist einfach ein geiler Kicker, ein Fußballer zu 100 Prozent. Vor ein paar Wochen haben wir wieder Kontakt aufgenommen. Dass er sich nun wieder bereit fühlt, freut mich sehr. Mit seiner Einstellung und seinem Charakter wird er definitiv eine Bereicherung für unsere Mannschaft sein“, ist Wildpert voller Vorfreude.

Sein letztes Spiel für die Kamptaler absolvierte Hofer im April 2019, damals gegen Würmla in der 2. Landesliga West. Die Liga wird bei seinem Comeback eine andere sein, der Trainer ist für Hofer allerdings kein Neuer. Wildpert erwartet sich von dem 29-Jährigen „viel Energie, Schwung und Elan“.

Die Torhüterposition ist nach dem überraschenden Abgang von Tobias Lind in Richtung Markersdorf weiterhin vakant, eine Lösung soll es jedoch bald geben. „Unser Sportlicher Leiter Thomas Korbel ist praktisch Tag und Nacht am Sondieren, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es eine Lösung geben wird.“

 

NÖN (Woche 21):

Lois braucht eine neue Nummer 1

Tobias Lind verlässt den USV Langenlois. Dabei sprach alles für einen Verbleib

Tobias Lind hütete im letzten Herbst das Tor der Kamptaler. Auch für die neue Saison standen alle Zeichen auf einen Verbleib des Stammkeepers der Mannschaft von Gerhard Wildpert. Der 22-jährige gab dem Sportlichen Leiter Thomas Korbel bereits Anfang Mai die Zusage, diese jedoch nur mündlich in einem Telefonat.

In der letzten Woche verlangte Korbel nun Klarheit. Nachdem Gerüchte aufgekommen waren, dass Lind bei einem anderen Verein im Gespräch sei, stellte der Sportliche Leiter den Keeper zur Rede. Das Resultat: Lind wird die Wildpet-Elf verlassen. „Wir haben mit ihm gesprochen und es deutete alles auf einen Verbleib hin. Ich bin vom alten Schlag, wenn ich jemanden zusage, dann halte ich das auch ein. Der Abgang kam für mich dann schon sehr überraschend“, meinte Korbel.

Der Langenloiser Langzeittrainer Gerhard Wildpert hat eine klare Meinung zu der Art und Weise des Abgangs. „Natürlich ist das nicht die feine englische Art, aber so etwas passiert im Fußball immer wieder. Jeder ist anders geschnitzt, manche sagen einfach nicht offen und ehrlich, was sie vorhaben. Aber Tobias ist ein junger Spieler, ich will das nicht verurteilen“.

Klar ist, dass sich Korbel nun auf die Suche nach einem neuen „Einser“ begeben muss. „Wir werden unsere Fühler ausstrecken und zeitnah eine gute Lösung präsentieren“, ist Korbel zuversichtlich.

So gut wie fest steht, dass sich Julian Reisinger den Kamptalern anschließen wird. Der 23-jährige Linksfuß soll von Mautern kommen. Die Unterschrift fehlt aber noch. „Julian ist ein junger Spieler mit viel Potential. Er soll unser Offensivspiel forcieren“, meint Langenlois-Trainer Wildpert.

 

NÖN (Woche 19):

Langenloiser Duo beendet Karriere

Christoph Gartner und Jochen Primmer hängen ihre Schuhe an den Nagel.

Langenlois-Coach Gerhard Wildpert und sein Team müssen ab der kommenden Saison auf zwei „Einheimische“ verzichten, denn sowohl Christoph Gartner als auch Jochen Primmer hängen ihre Fußballschuhe an den Nagel. Ob die beiden aus den eigenen Reihen ersetzt werden oder der Sportliche Leiter Thomas Korbel am Transfermarkt aktiv werden muss, ist noch nicht beschlossen. „Der Jugend gilt der Vorzug, aber gleichzeitig laufen auch Gespräche mit anderen Kandidaten. Wir werden sehen, was sich ergibt“, sagt Korbel gegenüber der NÖN.

Klar ist, der Verlust von Gartner und Primmer ist schwerwiegend, die Gründe der beiden für ihr Karriereende allerdings nachvollziehbar. Gartner wurde Vater und will die Zeit mit seinem Kind nutzen, Primmer schlägt sich schon länger mit Schulterproblemen herum und beginnt noch dazu mit dem Hausbau. „Der Verlust ist groß. Sportlich wie auch menschlich sind die beiden super Typen. Aber die Beweggründe sind nachvollziehbar“, meint der Chefcoach der Kamptaler, Gerhard Wildpert.